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iRobot Roomba 976 - Test & Erfahrungen 2021

iRobot Roomba 976 - Test & Erfahrungen 2021

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Unsere Bewertung:

Kundenbewertungen:

(0 Bewertungen lesen)

Geeignet für Personen, die:

  • einen Allrounder für alle Böden suchen
  • einen großen Haushalt haben
  • lange Haare zu beseitigen haben

Ungeeignet für Personen, die:

  • einen Saug- & Wischroboter suchen
  • ein in Ecken gründliches Gerät suchen
  • eine ausgeklügelte Navigation möchten

Gesamtbewertung

69,8 %

"Gut"

Navigation & Hindernisse
64%
Reinigung Hartböden
89.3%
Reinigung Teppiche
75.2%
Wischleistung
0%
Benutzerfreundlichkeit
87.7%
Alle Ergebnisse im Detail ansehen ❯❯

Beschreibung

Simone

Bettina | So testen wir

Von Saugrobotern anderer Hersteller grenzt sich der Roomba 976 vor allem durch seine beiden gegenläufig rotierenden Aufnahmerollen aus Gummi ab, an denen nicht mal Haare die Chance haben, sich zu verfilzen. Das Gerät stammt aus der 900-Serie des US-amerikanischen Unternehmens iRobot und ist preislich in der Mittelklasse beheimatet. Um ihn bewerten zu können, haben wir den Saugroboter diversen Härtetests unterzogen.

Es handelt sich übrigens um einen reinen Saugroboter ohne Wischfunktion. Das Gerät lässt sich allerdings mit dem Wischroboter Braava jet® m6 koppeln, der seine Wischintervalle automatisch auf die Saugdurchgänge abstimmt.

Testvideo – Wie gut ist der Saugroboter wirklich?

In diversen Situationen verschiedenster Schwierigkeitsgrade haben wir die Leistung des Roomba 976 ausgiebig getestet. Zum einen haben wir Ihnen diese Tests hier zum Nachlesen zusammengefasst, zum anderen haben wir die Ergebnisse auch in ein Video gepackt. Sehen Sie also selbst, wie der Saugroboter aus dem Hause iRobot abgeschnitten hat.

Das Wichtigste in Kürze

Roboter-Typ

Beim Roomba 976 handelt es sich um einen reinen Saugroboter.

Geeignete Böden

Der Saugroboter ist für Hartböden und Teppiche geeignet.

Reinigungsfläche

Der Roomba 976 kann beliebig große Etagen saugen. Geht ihm der Akku aus, unterbricht er, fährt aufladen und macht danach weiter.

Max. Schwelle

Ohne Probleme überwindet der Saugroboter bis zu 2 cm hohe Schwellen.

Minimale Höhe

Möbel mit einem Abstand von mindestens 9,5 cm unterfährt er zuverlässig.

App

Die Bedienung erfolgt am besten per App. Eine Fernbedienung gibt es nicht.

Für Haare geeignet

Die Hauptbürsten an der Unterseite des Roboters sind Walzen aus Gummi. Daher können sich keine Haare darin verheddern.

Keine Teppicherkennung

Die Saugleistung ist immer gleich stark, es gibt keine Teppicherkennung.

Kartenerstellung

Es werden Karten der gereinigten Räumlichkeiten erstellt.

Zeitprogrammierung

Der Roboter lässt sich zeitlich programmieren.

Schmutzsensoren

Mittels Sensoren erkennt das Gerät intensiver verschmutzte Bereiche und saugt diese mehrmals.

No-Go Lines

Es gibt Zubehör, mit dem sich virtuelle Absperrungen errichten lassen.

Unterschied zum Vorgängermodell

Was ist der Unterschied zwischen dem Roomba 976 und dem Roomba 981?

Beim hier getesteten Roomba 976 handelt es sich um den Nachfolger des Roomba 981 aus dem Jahr 2015. Bis auf die Farbe wirken die beiden Roboter auf den ersten Blick identisch, wir konnten dennoch einige überraschende Unterschiede feststellen.

Der neuere 976 ist leiser als der ältere 981. Das wars aber auch schon mit den Vorteilen, worauf auch der Preisunterschied hinweist. So ist der 976 günstiger als das ältere Modell. Der 981 besitzt dafür nämlich eine höhere Saugkraft, die sich im Rahmen unserer Tests auch positiv bemerkbar gemacht hat. Außerdem verfügt er, anders als das neuere Modell, über eine Untergrunderkennung. Dadurch kann er automatisch seine Saugleistung erhöhen, wenn er von einem Hartboden auf einen Teppich wechselt.

Beim älteren Roboter sind obendrein zwei Module für virtuelle Wände im Lieferumfang enthalten. Diese funktionieren auch beim 976, müssen hier aber separat hinzugekauft werden.

Der neuere Roomba 976 (hier in gold) ist zwar leiser und günstiger, das ältere Gerät kann aber mehr bieten und ist aus unserer Sicht daher die bessere Wahl.
Auf allen Untergründen gut
iRobot Roomba 976
69,8%
"Der Roomba 976 hat sich in unserem Test die Note Gut verdient, liegt erstaunlicherweise aber hinter seinem Vorgänger, dem 981."

Vorteile

  • Selbstständiges Saugen & Aufladen
  • Verfilzungsfreie Hauptbürste
  • Erstellung von Karten
  • Überzeugt auch auf Teppich

Nachteile

  • Weicht Hindernissen nicht aus
  • weniger stark als das Vorgängermodell
  • Starterpaket ohne weiteres Zubehör
  • besitzt keine Untergrunderkennung
Mehr Details »

Lieferumfang

Schon wenige Tage nach der Bestellung ist der Roomba 976 sicher verpackt bei uns angekommen. Der erste Eindruck beim Auspacken war: Qualitativ hochwertig, aber kein üppiger Lieferumfang.

Wünschenswert wäre gewesen, dass von Verschleißteilen wie HEPA-Filter und Seitenbürste direkt zusätzliche Exemplare mitgeliefert werden. Die Teile können aber jederzeit günstig nachbestellt werden.

Saugroboter und Home Base samt Netzteil – mehr ist im Lieferumfang des 976 nicht enthalten.

Neben dem Saugroboter selbst sind folgende Zubehörteile im Karton enthalten:

  • Ladestation
  • Adapter-Kabel

Beim Roomba 976 ist der Lieferumfang auf das Wesentlichste beschränkt und als Starterset zu verstehen.

Inbetriebnahme

Zur Inbetriebnahme sollten Sie wissen, dass Sie den Roboter auch ohne App nutzen können. Dafür drücken Sie einfach auf den Clean-Button am Gerät und der Roboter beginnt mit dem Staubsaugen. Die Funktionen sind hierbei aber sehr beschränkt.

Für einen sinnvollen und komfortablen Betrieb raten wir daher zur App. Sie benötigen dafür WLAN sowie ein Smartphone oder Tablet. Wie Sie den Roboter konkret verbinden, erklären wir anhand der folgenden Auflistung.

Schritt-für-Schritt Anleitung

  • Stellen Sie die Ladestation mit angestecktem Netzteil mit der Rückseite an eine Wand. Achten Sie bitte darauf, dass seitlich jeweils 0,5 m und vorne 1,2 m frei bleiben.
  • Stellen Sie das Gerät auf die Ladestation und lassen Sie es vollständig aufladen.
  • Laden Sie im App Store oder im Google Play Store die iRobot-HOME-App herunter.
  • Starten Sie nun mit der Synchronisierung: Öffnen Sie dazu die App und wählen Sie Roomba und anschließend Saugroboter. Geben Sie die WLAN-Informationen ein und benennen Sie Ihren Roboter.
  • Halten Sie nun Spot und Home – die beiden kleineren Tasten am Gerät – gleichzeitig gedrückt bis Sie ein Signal hören.
  • Per Button in der App wechseln Sie nun zu den WIFI-Einstellungen und wählen das vorgeschlagene Roomba Netzwerk. Zurück in der App werden Sie nun benachrichtigt, dass das Gerät entdeckt wurde.
  • Nun kann es einige Minuten dauern bis die Verbindung erfolgreich hergestellt wird. Danach erhalten Sie einige nützliche Informationen und Ihr Gerät ist bereit zum Staubsaugen.
Vor dem ersten Reinigungsdurchgang sollten Sie den Roboter erst vollständig aufladen lassen.

Die Inbetriebnahme und anschließende Synchronisierung mit der App ist in wenigen Minuten erledigt.

Preisverteilung unter den Saugrobotern

So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.

Navigation & Hindernisse

Der Roomba 976 fährt nicht einfach planlos durch den Raum, dank seiner sogenannten iAdapt® 2.0 Navigation mit visueller Lokalisierung erlernt er das Layout Ihres Hauses und weiß, wo er schon gesaugt hat und wo noch nicht.

Ist die Reinigung abgeschlossen, lässt sich in der App ein Bericht in Kartenform einsehen. Dieser dient aber nur zur Information, Sie können nicht direkt damit interagieren.

Um zu testen, wie sich der Roboter schlägt, haben wir in einem 10 m² großen Raum Sägespäne verteilt.

Fazit: Der Roboter ist mit System an die Sache herangegangen und hat seine geplante Fahrweise mit geraden Bahnen unter Beweis gestellt. Teilweise war auch die sogenannte Dirt Detect Technologie bemerkbar: Nämlich dann, wenn der Roboter nochmal zurückschiebt und erneut über eine Stelle fährt, da er dort eine anhaltende Verschmutzung festgestellt hat.

Nach 25 Minuten ist das Gerät in seine Ladestation zurückgekehrt und hat so die Aufgabe für beendet erklärt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auf der Fläche sind nur ein paar vereinzelte Sägespäne zurückgeblieben. Wäre der Roomba länger gefahren, hätte er sicher auch diese beseitigt. Den Bereich unter dem Heizkörper hinter dem Tisch scheint der Roomba nicht erreicht zu haben, weshalb dort mehr liegen geblieben ist.

Das Ergebnis ist nicht perfekt, aber doch sehr gut. Vor allem war der Roboter flott.

Sperrzonen

Sperrzonen können dem Roboter nicht direkt eingelernt werden, dafür hat sich der Hersteller iRobot eine andere Lösung überlegt. Mittels sogenannten Dual Mode Virtual Wall® Barrieren können unsichtbare Wände und Absperrungen errichtet werden. Das dafür erforderliche Modul ist im Lieferumfang zwar nicht enthalten, kann aber hinzugekauft werden. Für unseren Test haben wir 2 dieser Module benutzt.

Auf jedem der schwarzen Kästchen kann zwischen zwei Einstellungen gewählt werden. Wir haben sie beide getestet.

Zuerst haben wir mit der Wand-Einstellung eine unsichtbare 3 m lange Wand generiert, um dem Roboter einen offenen Durchgang zu versperren. Das hat prima geklappt und der Roboter hat prompt seine Richtung gewechselt, als er in die Nähe der Barriere gekommen ist.

Mit dem anderen Modul haben wir in der entsprechenden Einstellung einen kreisförmige Barriere mit einem Durchmesser von 1,2 m erstellt. Diese Einstellung eignet sich zum Beispiel dafür, um Futter- und Wassernapf des Haustieres zu schützen. Und auch dieser Test hat einwandfrei geklappt.

Besonders gefallen hat uns, dass Module für virtuelle Wände einfach platziert werden können und der Roboter nicht erst damit verbunden werden muss.

Hindernisse

Im Roboter ist eine Vielzahl an Sensoren verbaut, die es ihm unter anderem ermöglichen sollte, Hindernissen auszuweichen. Um zu testen, ob das auch wirklich funktioniert, haben wir dem Roboter eine Art Parcours aufgebaut.

Um das Gerät auf die Erkennung von Hindernissen zu testen, haben wir einige Gegenstände im Raum verteilt.

Im Endeffekt ist der Test schlechter ausgefallen als erwartet. Zwar gab es keine festen Zusammenstöße, der Roboter ist die Hindernisse aber auch nicht umfahren. Der Türstopper wurde leicht touchiert. Ebenso die Flasche, bis sie schließlich doch umgeschmissen wurde. Auch Teppich und Kabel waren nicht vor dem Roboter sicher. Beide wurden mitgeschliffen und das Kabel hat sich sogar zwischen den Walzen des Geräts verfangen. Es war aber einfach zu entfernen und wurde auch nicht beschädigt.

Die Walzen können entnommen werden und so war das Kabel einfach zu entfernen.

Höhenüberwindung

Hürden mit einer Höhe von bis zu 2 cm meistert der Saugroboter ohne Probleme. Bei Türschwellen bis zu dieser Höhe kann er also trotzdem selbstständig von Raum zu Raum fahren.

Ohne Probleme überwindet der Saugroboter bis zu 2 cm hohe Schwellen.

Minimale Höhe

Durch seine flache Bauform erreicht ein Saugroboter auch Stellen, die Sie mit Ihrem bisherigen Staubsauger nicht oder nur sehr schwer reinigen konnten. Das Gerät ist nur 9,2 cm hoch. Es kann also schon Möbel mit einem kaum merkbar größeren Bodenabstand unterfahren.

Wir haben Möbel mit einem Bodenabstand von 9 und 9,5 cm simuliert.

Absturzsensoren

Absturzsensoren dürfen bei einem guten Saugroboter nicht fehlen und sind natürlich auch im Roomba 976 verbaut. Diese zwingen das Gerät zum Umkehren, wenn es an einen Abgrund heranfährt und haben in unserem Test auch absolut zuverlässig funktioniert. Sie können den Roboter also auch unbesorgt im Bereich einer Treppe saugen lassen.

Auf die verbauten Absturzsensoren können Sie sich zu 100 % verlassen.

Schwarzer Untergrund

In Onlineforen ist immer wieder von streikenden Saugrobotern auf schwarzen Fliesen oder Teppichen zu lesen. Das kann durch die verbauten Absturzsensoren ausgelöst werden: Es kann vorkommen, dass sich diese auf schwarzem Untergrund nicht richtig orientieren können und der Roboter sich aufgrund dessen vorsichtshalber abschaltet.

Ein derartiges Problem konnten wir beim Roomba 976 aber nicht feststellen. Obwohl die Bodenfliesen in unseren Testräumlichkeiten allesamt schwarz sind, hatte der Saugroboter darauf nie Probleme.

Teppicherkennung

Eine Untergrunderkennung kann der Roomba 976 nicht bieten. Der Roboter saugt daher stets mit der gleichen Leistung, auch auf Teppichen, wo eine erhöhte Saugleistung deutlich von Vorteil wäre. Das ist schade und nicht unbedingt verständlich, da das Vorgängermodell 981 diese Funktion bietet. Hier hat der Hersteller iRobot beim neueren Modell einen Rückschritt gemacht.

Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?

Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.

Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden und die Fahrweise des Roboters ist systematisch und durchdacht, allerdings fehlt uns eine automatische Teppicherkennung.

Saugleistung Hartböden

Zu den Robotern mit der stärksten Saugleistung zählt der Roomba 976 nicht. Dafür hat er aber einen mechanischen Vorteil: An seiner Unterseite befinden sich nämlich gleich zwei gegenläufig rotierende Gummiwalzen, die Schmutz lockern und ihn zu der zwischen ihnen gelegenen Saugöffnung transportieren. Zusätzlich gibt es noch eine Seitenbürste, die diesen Aufnahmerollen Schmutz zuspielt. Den größten Teil der Verunreinigungen konnte der Roboter in unserem Hartboden-Test so beseitigen. Wir haben aber auch ein paar Schwächen entdeckt.

All unsere Tests fanden in einem 1 m² abgegrenzten Bereich statt. Um die Fläche zu reinigen, gaben wir dem Roboter Zeit bis er selbstständig gestoppt hat oder maximal 5 Minuten verstrichen waren.

Kaffeebohnen

Den Start unserer Versuchsreihe bildeten 50 g Kaffeebohnen, die wir in unserem 1 m² großen Testbereich verteilt haben.

Fazit: Eigentlich hatte der Saugroboter 5 Minuten Zeit, seine Arbeit hat er aber schon nach rund 4 Minuten eingestellt. Verantwortlich dafür sind wohl die Schmutz-Sensoren, die die Fläche für sauber befunden haben. Womit sie auch Recht hatten – in den Ecken und Kanten blieben aber leider noch Kaffeebohnen zurück. Insgesamt ist das Ergebnis aber gut.

Bemängeln müssen wir hier, dass einige Kaffeebohnen von den rotierenden Gummirollen des Roboters fest und deutlich hörbar gegen den Boden gedrückt und ein Stück mitgeschliffen wurden. Auf empfindlichen Böden könnte das möglicherweise zu Kratzern führen. Vor allem wenn man sich dieses Szenario etwa mit kleinen Steinchen vorstellt.

Leinsamen

Für den zweiten Durchgang im Hartboden-Test haben wir Leinsamen benutzt.

Fazit: Auch beim zweiten Test zeigt sich: Das Ergebnis auf der Fläche ist gut, ein Blick auf die Ecken löst allerdings keine Begeisterung aus. Damit scheint der runde Roboter ein Problem zu haben.

Entlang von Kanten sollte das Gerät eigentlich eine bestimmte Fahrweise anwenden. Wenn es fährt und sich der Kante dabei immer wieder zuneigt und sich wieder von ihr abwendet, erwischt es den Schmutz. Leider wurde dieser Modus aber nicht an allen Seiten ausgeführt.

Sand

Es wird schwieriger: Als nächstes galt es, Sand mit einer Körnung von 0,4 – 1,2 mm zu beseitigen.

Fazit: Der Start hätte nicht besser sein können. Der Roboter ist die gleiche Bahn mehrmals auf und ab gefahren, da seine Sensoren anhaltenden Schmutz feststellen konnten. Umso enttäuschter waren wir, als der Saugroboter schon nach 4 Minuten aufgehört hat, obwohl Ecken und Ränder noch deutlich verschmutzt waren und sogar ein richtiges Häufchen zurückgeblieben ist. Wir würden uns wünschen, dass das Gerät lieber etwas länger braucht, dafür aber gründlicher arbeitet.

Haare

Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim Roomba 976 ist.

Fazit: Hier zeigt sich einer der größten Vorteile der Bodenwalzen aus Gummi: Sie sind absolut verfilzungsfrei. Es haben sich zwar etliche Haare um sie gewickelt, diese können aber ganz leicht abgezogen werden und müssen nicht erst entwirrt werden. Das ist auch bei der Seitenbürste so. Auch die Haare die im Behälter gelandet sind, lassen sich einfach in den Mülleimer kippen. Was das angeht ist der Roboter also sehr pflegeleicht. Außerdem hat er die kompletten Haare schon in weniger als 2 Minuten vom Boden entfernt.

Tierhaare

So sehr man seine tierischen Mitbewohner auch liebt, es gibt nichts lästigeres als ihre Haare. Der Kampf dagegen scheint endlos – bis man sich einen geeigneten Saugroboter zulegt. Ob der Roomba 976 wohl so einer ist?

Fazit: Bei genauerer Betrachtung lässt sich nach 5 Minuten noch das eine oder andere Haar entdecken. Nichtsdestotrotz hat der Saugroboter hier ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Katzenstreu

Katzenbesitzer wissen, etwas Streu aus dem Katzenklo landet immer daneben. Im Idealfall sollte der Roboter dies rückstandslos beseitigen.

Fazit: Für die Beseitigung von Katzenstreu ist der Roboter nicht zu empfehlen. Nachdem er die Streu mit seiner Seitenbürste erst etwas großflächiger verteilt hat, wurde sie zwar so gut wie vollständig aufgesaugt, allerdings waren unsere dunklen Fliesen danach stark verschmutzt und sehr staubig. Das kommt davon, dass die Gummibürsten die Streu gegen den Boden gedrückt und so etwas zerrieben haben. Wir mussten anschließend feucht durchwischen und hatten so mehr Arbeitsaufwand, als wenn wir die Streu gleich selbst beseitigt hätten.

Übersicht der Testergebnisse auf Hartboden
94%
92%
80%

Der Roomba 976 ist eine gute Unterstützung bei der Hausarbeit, vollständig abnehmen wird er Ihnen das Staubsaugen allerdings nicht. Seine größte Schwäche ist definitiv die Reinigung von Ecken. Auch die Kantenreinigung, die er eigentlich beherrschen sollte, hat er in unserem Test leider nicht immer zufriedenstellend ausgeführt. Die spezielle Fahrweise wurde nämlich nicht entlang aller Kanten angewendet.

Bevor Sie sich auf diesen Roboter festlegen, sollten Sie einen Blick auf den Roomba 981 werfen. Dieser Saugroboter stammt aus der gleichen Serie von iRobot und ist eigentlich das ältere Modell. Er besitzt aber mehr Features und eine höhere Saugleistung, wodurch er in unserem Hartbodentest besser abschneiden konnte.

Wenn Sie keine Teppiche haben, könnte Ihnen auch der günstigere ZACO V5x gefallen.

Die Leistung des Roomba 976 auf Hartböden ist solide, kann aber nicht mit dem Vorgängermodell mithalten.

Saugleistung Teppiche

Manche Roboter haben nur eine kleine Seitenbürste, aber keine Hauptbürste an ihrer Unterseite. Beim Roomba 976 ist das anders: Mit seinen beiden Gummiwalzen sollte er auf Teppichen daher einen klaren Vorteil haben und diese nicht nur oberflächlich, sondern gründlich reinigen können.

Um die Leistung des Roboters besser testen zu können, haben wir die Tests auf verschiedenen Teppichen ausgeführt.

Handwebteppich

Bei den Handwebteppichen haben wir zwei Varianten mit verschiedenen Oberflächen für unseren Test gewählt.

  • Links: Handwebteppich aus 50% Schafschurwolle und 50 % Jute, Florhöhe ca. 10mm;
  • Rechts: Handwebteppich aus 70% Polyester und 30% Baumwolle
Kaffeebohnen

Den Anfang machten wieder die Kaffeebohnen. Auch bei diesem und den folgenden Tests wurden je 50 g verstreut.

Fazit: Das ist überraschend: Der Saugroboter konnte die Kaffeebohnen auf den Handwebteppichen tatsächlich besser aufsaugen, als am Hartboden. Nur 1 g bleibt am Teppich zurück, das ist eine wirklich starke Leistung!

Leinsamen

1 m² Handwebteppich, 50 g Leinsamen und 5 Minuten Zeit. So die nächste Aufgabe.

Fazit: Das Beseitigen der Leinsamen ist dem Roboter dann doch wieder auf dem Hartboden leichter gefallen. Entlang der Kanten und in den Ecken sind Reste geblieben und einige Samen konnten sich auch auf der Fläche im Teppich festsetzen. Dennoch, für Teppich ist das Ergebnis stark.

Sand

Anders als auf Hartboden, kann sich der Sand im Teppich gut verstecken und es dem Gerät so besonders schwer machen.

Fazit: Schon auf den ersten Blick kann man erkennen, dass sich in den Teppichen noch sehr viel Sand befindet. Tatsächlich konnte der Roboter nicht mal die Hälfte der verstreuten Menge aufnehmen. Hierfür reicht die Saugkraft wohl nicht aus und auch die Gummiwalzen scheinen machtlos.

Übersicht der Testergebnisse auf Handwebteppich
98%
86%
48%

Kurzflorteppich

Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet.

Kaffeebohnen

Kaffeebohnen sind dem Roboter bereits vertraut – nun gilt es sie aber erstmals auf Kurzflorteppich einzusaugen.

Fazit: Teppich ist nicht gleich Teppich, doch am Kurzflor liefert der Roomba 976 das gleiche ausgezeichnete Ergebnis wie auf den Handwebteppichen ab. Das eine Gramm an Kaffeebohnen, welches nicht eingesaugt wurde, verteilt sich wieder auf die Ecken.

Leinsamen

Die Beseitigung der kleineren Leinsamen fällt schon etwas kniffliger aus.

Fazit: Die kleinen Leinsamen werden von der Seitenbürste ganz schön aufgewirbelt und etwas verteilt. Kanten und Ecken leuchteten uns noch bräunlich entgegen, als die 5 Minuten verstrichen waren, doch das Ergebnis auf der Fläche kann sich sehen lassen. Es fällt sogar gleich aus wie auf dem Hartboden.

Sand

Wer Kinder, einen Sandkasten und im Haus einen Teppich hat, kennt das Problem. Wir haben es mit schwarzem Sand simuliert.

Fazit: Auf der Fläche, wo die Bodenwalzen des Roboters ungestört arbeiten können, ist die Reinigungsleistung sehr gut. Doch die Walzen sind weniger breit als der Roboter selbst und kommen bei einer geraden Bahn daher nicht an den Rand. Seine spezielle Technik für die Kantenreinigung wendet der Roboter aber erneut nicht an allen Seiten an und so bleibt ein dunkler Rand erkennbar.

Haare

Zusätzlich zum Hartboden haben wir lange Haare auch auf einem Kurzflorteppich getestet.

Fazit: Schon nach etwas mehr als 2 Minuten war der Teppich enthaart. Im Roboter teilten sich die Haare auf Behälter und Bodenbürsten auf. Wenn sich hier zu viele Haare angesammelt haben, sollte man diese entfernen. Dank der praktischen Gummibürsten, an denen sich die Haare nicht verknoten können, ist das in wenigen Sekunden geschehen.

Tierhaare

Wer Tiere hat, überlegt möglicherweise auf Teppiche zu verzichten. Wir haben getestet, ob der Roboter hier helfen kann.

Fazit: Wir konnten den Roboter schon nach 4 Minuten stoppen, da er zu diesem Zeitpunkt bereits alle Tierhaare in seinen Behälter gesaugt hat. Dieser Saugroboter kann Hunde- oder Katzenbesitzern das Leben also wirklich erleichtern.

Übersicht der Testergebnisse auf Kurzflorteppich
98%
92%
78%

Hochflorteppich

Bei den Hochflorteppichen haben wir wieder auf zwei verschiedene Arten zurückgegriffen.

  • Links: Webteppich aus 100% Polypropylen, Florhöhe ca. 13 mm, Florgewicht ca.: 2100 g/m²
  • Rechts: Hochflorteppich aus 100% Polypropylen, Florhöhe ca. 20 mm, Florgewicht ca.: 720 g/m²
Kaffeebohnen

Hochflorteppiche sind für Staubsauger immer eine besondere Herausforderung. Wir haben dem Roboter auch darauf Kaffeebohnen verstreut.

Fazit: An den Anblick von Überbleibseln in Ecken und Kanten haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Einige Bohnen hat der Roboter mit seinen Walzen überfahren und dabei weiter in den Teppich gedrückt, anstatt sie aufzunehmen. Schlecht ist das Endergebnis aber nicht.

Leinsamen

Leinsamen auf Hochflorteppich: Der Saugroboter sollte sich wohl ins Zeug legen.

Fazit: In Kanten und Ecken bleiben erneut Leinsamen zurück, aber auch auf der Fläche des rechten, fransigeren Teppichs lässt der Saugroboter viel liegen. Die Saugleistung ist hier zwar alles andere als gründlich ausgefallen, es gibt aber Roboter, die sich dabei wesentlich schlechter angestellt haben.

Sand

Leinsamen auf Hochflorteppich waren schon schwierig – Sand auf dem gleichen Untergrund ist aber der Härtetest schlechthin.

Fazit: Der Saugroboter hat keine Glanzleistung erbracht. Mitgenommen hat er nur den oberflächlichen Sand, aus den Teppichfasern herausbekommen hat er ihn aber nicht. Vermutlich hat das Gerät einen gewissen Teil des Sandes sogar noch tiefer in den Teppich eingearbeitet. Überraschend ist das Ergebnis aber nicht – hierbei handelt es sich schließlich um den schwierigsten Test der gesamten Reihe.

Übersicht der Testergebnisse auf Hochflorteppich
84%
52%
34%

Der Roomba 976 hat sich auf den Teppichen wacker geschlagen. Auf den ersten Blick mögen die Ergebnisse keinen Sturm an Begeisterung auslösen, Sie sollten aber wissen, dass die Ergebnisse im Vergleich zu diversen anderen Geräten doch überdurchschnittlich gut sind. Das liegt mehr an den Gummiwalzen als an der Saugleistung des Roomba und vor allem entlang von Kanten könnte er sicher noch mehr herausholen.

Doch wie schon auf dem Hartboden, konnte das Vorgängermodell des hier getesteten Roomba 976, der Roomba 981, auch auf Teppichen besser abschneiden. Die etwas höhere Saugkraft macht sich doch deutlich bemerkbar.

Die Leistung ist solide, fällt aber auch auf Teppich schlechter aus als beim Vorgängermodell Roomba 981.

Laufzeit & Ladezeit

Während unserer Tests betrug die durchschnittliche Laufzeit des Roboters 1 Stunde und 40 Minuten. Sollte dem Gerät der Akku ausgehen, bevor es die Reinigung abgeschlossen hat, ist das kein Problem. Der Roboter fährt dann nämlich selbstständig in die Ladestation und macht anschließend dort weiter, wo er zuvor aufgehört hat. Diesen Vorgang wiederholt er so oft, bis der ganze Bereich gereinigt ist. Der Saugroboter von iRobot ist daher auch gut für große Etagen geeignet. Die Ladezeit bei leerem Akku beträgt übrigens rund 1 Stunde und 20 Minuten.

Für die Reinigung unserer rund 80 m² großen Testräumlichkeiten hat der Saugroboter insgesamt 5 Stunden und 20 Minuten gebraucht. Davon hat er 2 Stunden und 52 Minuten gesaugt und 2 Stunden und 28 Minuten geladen.

Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?
Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?
Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?

Leider fällt die Akkuleistung schlechter aus als beim Vorgängermodell.

Lautstärke

Grundsätzlich bewegt sich die Lautstärke in einem Bereich von 70 bis 72 Dezibel. Zur besseren Vorstellung: Bei 70 Dezibel werden ein Fernseher oder ein Rasenmäher eingeordnet, bei 75 Dezibel liegt Verkehrslärm.

Wie laut ist der Saugroboter im Vergleich?

Die Grafik zeigt die unterschiedlichen Ergebnisse unserer Dezibel Messung im normalen Saugmodus.

Die durch den laufenden Roboter entstehende Geräuschbelastung liegt im Durchschnitt.

Reinigungsmodi

Der Vergleich mit dem Vorgängermodell 981 bleibt uns auch bei den Reinigungsmodi nicht erspart. Während dort noch zwischen den drei Modi Automatik, Leistung und Öko gewählt werden konnte, vermissen wir diese Möglichkeit beim neueren 976 leider. Er ist stets mit der gleichen Leistung unterwegs. Die Liste der Reinigungsmodi ist daher kürzer:

Clean

Der Roboter saugt selbstständig den gesamten ihm erreichbaren Bereich. Die Saugleistung verändert er dabei nicht. Wenn der Roboter aufladen muss, fährt er selbstständig in die Ladestation und setzt eine unterbrochene Aufgabe an dem Punkt fort, an dem er sie eingestellt hat.

Spotreinigung

Der Spotmodus lässt sich mit einer Taste am Gerät aktivieren. Gedacht ist er für die intensive Reinigung eines kleinen stark verschmutzten Bereichs. Der Roboter zieht dabei größer werdende Kreise und kehrt dann in kleiner werdenden Kreisen wieder zu seinem Ausgangspunkt zurück.

Reinigungsdurchgänge

In der automatischen Einstellung entscheidet das Gerät selbst, ob ein Bereich einfach, zweifach oder mehrfach von ihm gereinigt wird. Hierbei handelt es sich um die Standardeinstellung, die wir Ihnen auch empfehlen. In der App lässt sich aber auch einstellen, dass die gesamte Fläche nur einmal oder stets zweimal gesaugt werden soll.

Kantenreinigung

Ist die Kantenreinigung aktiviert, sollte der Roboter entlang von Kanten eine spezielle Fahrweise anwenden. Dabei wendet sich das Gerät immer wieder der Kante zu und sich dann wieder von ihr ab. So könnten die Bodenwalzen auch den dort befindlichen Schmutz erreichen. Leider hat der Roboter diese Fahrweise während unserer Tests nicht immer ausgeführt, eingestellt würden wir sie aber trotzdem lassen.

Der Roomba 976 besitzt weniger Reinigungsmodi als sein Vorgänger. Aus unserer Sicht ist das ein Rückschritt.

Steuerung

Eine Fernbedienung suchen Sie bei diesem Saugroboter vergeblich. Einige Funktionen lassen sich per Knopfdruck am Gerät aktivieren. Hier kann der Roboter gestartet, gestoppt und zurück zur Ladestation gesendet werden. Die Spot-Reinigung kann sogar nur hier gewählt werden.

Der volle Funktionsumfang – mit Ausnahme der Spot-Reinigung – und alle Einstellungen stehen in der App zur Verfügung. Wenn Sie den Saugroboter mit einem Smarthome Gerät wie der Amazon Alexa verbinden, können Sie ihn sogar per Sprachbefehl steuern.

Zeitliche Programmierung

Den Roboter stets selbst zu starten, wäre ziemlich umständlich. Die perfekte Lösung steht in der App zur Verfügung, denn dort erhalten Sie die Möglichkeit, einen Zeitplan zu erstellen.

Im Menüpunkt Zeitplan, den Sie nicht übersehen können, ist es möglich, für jeden Wochentag eine Startzeit festzulegen, zu der der Roboter dann automatisch mit der Reinigung beginnt. Da die Lautstärke des Roboters doch unangenehm sein kann, wenn man sich im selben Raum aufhält, empfehlen wir die Programmierung auf Zeiten zu legen, zu denen Sie nicht zu Hause sind.

Der Zeitplan ist in weniger als einer Minute erstellt und bringt mehr Komfort in Ihren Alltag. Der Roboter kann seine Arbeit so vollkommen selbstständig erledigen.

App

Egal ob Sie gerade in der Arbeit, einkaufen oder im Urlaub sind, mit der App können Sie dem Roboter zu jeder Tages- und Nachtzeit starten, egal wo Sie sich gerade befinden. Die App dient aber nicht nur dem Starten und Stoppen des Roboters, Sie können darin auch verschiedene Einstellungen vornehmen und Infos einsehen.

Etwa kann im Verlauf nach jeder abgeschlossenen Reinigung eine Karte des Raumes eingesehen werden. Alle Bereiche die vom Roboter gesaugt wurden, sind grün eingefärbt. Bereiche die wegen Hindernissen nicht gereinigt werden konnten, sind weiß. Dunkelgrüne Punkte zeigen an, wo die Dirt Detect Technologie des Gerätes angeschlagen hat. Durch Sensoren erkennt das Gerät stärker verschmutzte Bereiche und reinigt dort konzentriert. Bei diesem Bericht handelt es sich um ein nettes Feature, einen großen Nutzen hat er aber nicht, denn die Karte dient nur zur Information. Direkt interagiert werden kann mit ihr nicht.

In der App können Sie außerdem den aktuellen Status des Gerätes einsehen, werden benachrichtigt wenn es ein Problem gibt, eine Wartung erforderlich ist oder der Staubbehälter geleert werden muss, können die Sprache des Roboters ändern und finden alle weiteren Einstellungen.

Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:

Theoretisch könnte der Roboter auch ohne App genutzt werden, in der Praxis ist das aber kaum machbar, da die App für jeglichen Bedienungskomfort und für alle Einstellungen benötigt wird.

Wartung & Pflege

Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen. Sie sollten aber darauf achten, den Schmutzbehälter bei jeder Entleerung gut auszuklopfen. Etwas seltener aber doch regelmäßig sollten Sie das auch mit dem Filter machen. Nach rund 2 Monaten ist der HEPA-Filter auszutauschen. Auch die Seitenbürste muss bei Verschleiß gewechselt werden.

Ist eine Wartung erforderlich oder liegt ein Fehler vor, weist Sie der Roboter in der App und akustisch darauf hin. Sie müssen also nicht selbst daran denken.

Zu den Bodenwalzen und zum Schmutzbehälter kann gesagt werden, dass diese sehr einfach zu entnehmen sind. Beim Entnehmen des Behälters fällt außerdem nichts auf den Boden und beim Entleeren machen Sie sich die Hände nicht schmutzig. Bei den Bodenbürsten klappt das Einsetzen manchmal nicht auf Anhieb, da mit den Endstücken genau die Öffnungen getroffen werden müssen. Das ist aber Übungssache.

Der Aufwand in Sachen Wartung und Pflege ist gering und der Roomba weist Sie in der App auf notwendige Schritte hin.

FAQ

Ja, der Roomba erstellt Karten. Ein optischer Sensor hilft ihm dabei sich zu orientieren und jeden Raum mit System zu saugen. Ist die Reinigung abgeschlossen, ist die entsprechende Karte in der App abrufbar. Dieser Clean MapBericht vermittelt diverse Informationen, Sie können die Karte aber nicht für künftige Reinigungsaufgaben nutzen.

Beide Saugroboter stammen aus der gleichen Serie des Herstellers iRobot. Bei der Nummer 976 handelt es sich um das neuere Modell. Über alle Unterschiede informiert unser Testbericht, mehr Vorteile kann unseren Erfahrungen nach aber der Roomba 981 bieten.

Nein, es handelt sich um einen reinen Saugroboter. Mit dem Braava jet® m6 hat iRobot aber auch einen speziellen Wischroboter im Programm, der für eine aufeinander abgestimmte Reinigung mit dem Roomba gekoppelt werden kann.

Egal ob lange Menschenhaare oder feine Tierhaare, der Roboter beseitigt alle Haare mühelos. Längere Haare können sich dabei zwar um die Bodenbürsten wickeln, sind aber sehr einfach wieder abzuziehen. Es steht Ihnen also keine mühsame Reinigung bevor, denn an den speziellen Bürsten kann sich nichts verfilzen.

Fazit

Der Roomba 976 konnte eine solide Leistung abliefern. Unsere Empfehlung würden wir ihm aber dennoch nicht aussprechen, da sein Vorgänger, der Roomba 981, unserer Meinung nach das bessere Modell ist. Dieser konnte auf Hartboden, Handwebteppich und Hochflorteppich besser abschneiden, besitzt mehr Funktionen und bietet einen größeren Lieferumfang und dadurch auch ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir würden Ihnen also zu diesem Modell raten, das sich als zuverlässiger Allrounder für Hartboden und Teppich bewährt hat.

Bewertung

Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.

Kriterium Gewichtung Bewertung
Navigation & Hindernisse 30 % 64 %
Navigation im Raum 40 % 85 %
Hinderniserkennung 30 % 50 %
Funktionen 30 % 50 %
Reinigung Hartböden 30 % 89,3 %
Reinigungsleistung 50 % 89 %
Reinigung Haare 20 % 97 %
Ecken & Kanten 20 % 87 %
Reinigung Katzenstreu 10 % 80 %
Reinigung Teppiche 20 % 75,2 %
Florloser Teppich 35 % 77 %
Kurzflorteppich 35 % 89 %
Hochflorteppich 30 % 57 %
Wischleistung 10 % 0 %
Wischleistung im Alltag 80 % 0 %
Hartnäckige Flecken 20 % 0 %
Benutzerfreundlichkeit 10 % 87,7 %
Verarbeitung 10 % 91 %
Lieferumfang 10 % 80 %
Bedienung 30 % 90 %
Laufzeit & Ladezeit 20 % 86 %
Lautstärke 10 % 90 %
Wartung & Pflege 20 % 87 %
Gesamtbewertung 69,8 %

Produktdaten

Marke
Roboter-TypSaugroboter
Hartböden
Teppiche
Erscheinungsdatum2020
Erhältliche FarbenGold-Beige
Navigationsystematisch + Kartierung
Von uns empfohlene Flächebis zu 150 m²
Multi-Raum tauglich
Max. Schwellenhöheca. 2 cm
Schwarze Fliesen/Teppiche
Für Haustiere/viele Haare geeignet
Akku-Laufzeit1 h 41 min
Ladezeit bei leerem Akku1 h 19 min
Aufladen überLadestation (automatisch)
Akku Technologie1800 mAh Lithium-Ionen Akku
Lautstärke 70 - 72 dB
ReinigungsprogrammeClean, Spotreinigung, Kantenreinigung, Reinigungsdurchgänge
Saugleistung verstellbarnein
Teppicherkennung
Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen
Hauptbürste
Breite der Hauptbürste17 cm
Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
Staubbehältervolumen600 ml
Wischfunktion
Spart Teppiche beim Wischen aus
Steuerung überApp, Roboter, Sprachbefehle
Appsteuerung
SprachsteuerungAlexa & Google
Kartenerstellung der Räumlichkeiten
Speichert mehrere Etagen in Karte
Sperrzonen
Nicht-Wisch-Zonen
Bereichsreinigung
AbsturzsensorInfrarotsensoren
EntfernungssensorInfrarotsensoren
Sensor für smarte Navigation
Objekterkennung (Kamera/Laser)
Absaugstation
Saugleistung30 W
Maße35 x 35 x 9,1 cm
Gewicht3.9 kg
Zubehör
  • Ladestation
  • Netzkabel

Kundenerfahrungen

Erfahrungsberichte

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